Abteilung Vogel und Naturschutz

|  Home  |  Archiv  |  Mitglieder  |  Jahresprogramm  |  Jahreskonkurrenz  |  Abteilungen  |  Bilder  |  Links  |  Site Info  |  SiteMap  |  Kontakt  |  Gästebuch  |

Gouldamadine

Die Gouldamadinen kann in Grunde wie alle anderen Prachtfinken unter gebracht werden. Die ausgefärbten Tiere sind die Eltern. Die Käfige brauchen keine besondere Form oder Einrichtung zu haben. Was deren Größe betrifft, so sollten sie nicht zu gering bemessen werden, wie es leider häufig gemacht wird. Es ist in Ausnahmefall möglich, Gouldamadinen in Käfige von 50 - 60 cm Länge 40 - 50 cm Höhe und 30 - 40 cm Tiefe zu züchten. Doch wenn wir bedenken, daß ein Paar für zwei Bruten mindestens vier Monate benötigt und für drei Bruten ein gutes halbes Jahr, dann können wir den Vögeln solch eine beengte Unterbringung nicht zu muten. Gouldamadinen brauchen Bewegung um ihren Stoffwechsel in Schwung zu halten.
Wenn Sie sich Käfige für die Zucht zulegen oder bauen möchten, dann rate ich Ihnen folgende Maße: Länge 80 cm, Höhe 60 cm, Tiefe 50 cm.
Als Käfig kommt für Gouldamadinen eigendlich nur Kistenkäfig in Frage. Darin fühlen sich die Tiere sicherer als in einen rundherum und oben mit Gitter versehenen Käfig. Besser wäre wenn man den Platz hat ein Zimmervoliere. Da Gouldamadinen gesellig sind, können sie hier im Schwarm gehalten werden. In einer Zimmervoliere kann den Gouldamadinen die bevorzugte Temperatur von 22 bis 24 C
mühelos geboten werden.
   
Erhährung Körnerfutter:
Die Hauptnahrung der Goulds besteht aus Senegal-, Manna-, Japan-, Plata- und Silberhirse,
Glanz (auch Kanariensaat genannt) und kleinen Mengen Negersaat.
Im Zoofachhandel erhältliches Körnerfutter enthält meist alle erforderlichen Bestandteile in der richtigen Zusammensetzung, was man aber sicherheitshalber überprüfen sollte und ggf. durch Zugabe einzelner Sorten verbessern kann.

Keimfutter:
Als Keimfutter kann eine Mischung verschiedene Einzelsaaten verwendet werden, die - wie der Name schon sagt - zum Keimen gebracht wird. Oft werden auch fertige Mischungen unter dem Namen "Keimfutter" angeboten. Wir nehmen Kanarienfutter, weil es sehr schnell keimt.

Grünfutter:
Vor der Gabe von Grünfutter muß immer sichergestellt sein, daß die Pflanzen unbehandelt, also nicht gespritzt,
nicht mit Düngemitteln großgezogen worden sind oder irgendwelche Giftstoffe enthalten. Daher sollte man
Grün nur an solchen Orten sammeln, die man kennt, wie z.B. im eigenen Garten.
In jedem Fall sind solche Pflanzen gründlich zu waschen und nicht naß zu verfüttern. Für die Goulds kommen dabei etwa Vogelmiere, Löwenzahn, Petersilie, Wegerich, Mariendistel, Kresse und verschiedene Salate in Frage.

Mineralstoffe:
Gouldamadinen benötigen ständig eine Mischung verschiedener Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kalium,
Magnesium, Natrium, Phosphor u.a. für Knochen und Stoffwechsel.
Der Bedarf ist während der Mauser aufgrund der Federbildung und zur Brutzeit wegen der Eiproduktion besonders hoch, so daß der Vogel zusätzlich zur täglichen Aufnahme ebenfalls Reserven nutzt, die er in Zeiten geringeren Bedarfs anlegt. Zur Zeit bieten wir unseren Tieren einen sogenannten "Taubenstein" an.
Dieser wird in den Volieren im ganzen gereicht und von den Vögeln fleißig zerlegt.

   

© Copyright by OV-Hettiswil