Abteilung Vogel und Naturschutz

|  Home  |  Archiv  |  Mitglieder  |  Jahresprogramm  |  Jahreskonkurrenz  |  Abteilungen  |  Bilder  |  Links  |  Site Info  |  SiteMap  |  Kontakt  |  Gästebuch  |

Beo


Der Beo ist ein sehr guter Sprecher !Da er ein Weichfresser ist, muss man den Käfig täglich sauber machen.
   
Zucht Die wichtigsten Voraussetzung für eine erfolgreiche Zucht ist ein gut harmonierendes Beopaar. Und hier fangen die Schwierigkeiten an, denn Mänchen und Weibchen sind gleich gefärbt und besitzen auch sonst keine äußerlichen Geschlechtsmerkmale. Bei einen gut eingewöhnten und mit den Menschen vertrauten Vögeln kann es mit der Nachzucht in einer Zimmervoliere klappen. Beos sind Höhlenbrüter. Für die Zuchtanlage ihres Nestes brauchen sie daher einen geräumigen Nistkasten oder einen entsprechend großen ausgehöhlten Baumstamm. Die Höhe sollte 35 cm hoch und ca 30 cm Durchmesser sein. Die Größe des Schlupflochs darf 8 cm im Durchmesser nicht unterschreiten. Da Beos in freie Natur Baumhöhlen in einer Höhe von 10 bis 15 m über dem Erdboden zur Brut bevorzugen, sollte auch der Kasten so hoch wie möglich aufgehängt werden. Zuvor füllt man ihn noch zu einem Drittel mit Holzmulm oder mit Sägespänen. Als zusätzliches Nistmaterial kann man Stroh, Heu, trockenes Laub, Federn, dünne biegsame Ästchen und Moos anbieten. Für eine Luftfeuchtigkeit von 60 bis 70 % muß gesorgt werden. Das Gelege besteht gewöhnlich aus zwei bis drei Eiern, die auf blaugrünem Grund eine rotbraune oder schokoladenbraune Sprenkelung aufweisen. Nach einer Bebrütungszeit von 14 Tagen schlüpfen die fast völlig nackten und blinden Kücken. Die Elternvögel verhalten sich jetzt ihren Pfleger gegenüber oft aggressiv und man muß daher bei den Fütterungs- und Reinigungsarbeiten besonders Vorsicht walten lassen. Zur Aufzucht der Jungen werden nun Unmengen von Lebendinsekten benötigt. In den ersten Tagen verfüttern die Eltern ausschießlich kleine, frischgehäutete Mehlwürmer, winzige Heimchen, Ameisenpuppen ( frisch oder aufgetaut ) und Wiesenplankton ( Dazu streift man einen engmaschigen Kescher so über die Gräser, daß sich allerlei Insekten darin verfangen. Das Wiesenplankton sollte man vor den Verfüttern einfrieren. ) Damit die Kleinen bei ihrem schnellen Wachstum genügend Vitamine und Mineralien erhalten, werden die Futtertiere einmal pro Tag in einem flüssigen Vitamin- Mineralstoff- Komplex gewälzt. Nach ca. 1 Woche beginnen die Altvögel auch kleine Obststückchen an die Jungen weiterzureichen. Die Augen öffnen sich bis spätestens zum Ende der 2. Lebenswoche. Im Alter von 5 Wochen verlassen die Jungvögel zum ersten mal ihre Nisthöhle. Sie sind dann schon voll befliedert und können sofort recht gut fliegen. Sie werden noch von beiden Elternteile gefüttert, wobei der Vater der fleißigere ist. Schon bald fangen die Jungvögel selbst zu fressen an. In diese Zeit beginnt das Weibchen meist bereits mit der nächsten Brut. Um ernsthafte Verletzungen zu vermeiden, die Kleinen herausfangen und seperat unterbringen.
   

© Copyright by OV-Hettiswil