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Das
halten von Vögel ist seit jeher beliebt. Als die Spanier Ende des 15.
Jahrhundert die Kanarischen Inseln eroberten brachten die Seeleute die
dort einheimischen Kanarienvögel mit nach Hause. Vor allem die Mönche
betreiben eine rege Zucht und Handel mit den gelbgrünen Sängern. Sie
verkauften aber nur Hähne ins Ausland, somit waren die
Ausländischenabnehmer immer auf Nachschub aus Spanien angewiesen. Noch vor
Beginn des 17. Jahrhunderts durchbrachen Engländer und Italiener das
Kanarienweibchenmonopol. Sie verpaarten die spanischen Kanarienhähne mit
Weibchen von einheimischen Vogelarten. Aus diesen Zuchten entstanden
danach viele regionale Rassen. Der Wellensittich zählt heute zu den
beliebtesten Haustiere.
Grundsätzlich unterscheiden wir zwei
verschiedene Arten der Vogelzucht:
Stubenvögel:
Zu den Stubenvögel zählen sämtliche Kanarienvögel, welche in drei
verschiedene Zuchtrichtungen unterteilt werden.
1. Gesangskanarien: Sie werden ausschliesslich auf die Reinheit des
Gesangs gezüchtet. Die bekannteste Rasse ist der Harzer
2. Farbenkanarien: Hier sind die Reinheit der Farbe, die Zeichnung das
Hauptmerkmal.
3. Gestaltskanarien: Bei dieser Zucht stehen die Körperform und
-Haltung im Vordergrund.
Zebrafinken, Japanische Mövchen, Wellen- und Nympfensittiche, die in
unzähligen Formen und Farben gezüchtet werden, gehören ebenfalls zu den
Stubenvögel (Haustiere).
Wildvögel:
Die Haltung und die Zucht der Wildvögel bieten eine einmalige
Vielfalt. Allein in der Familie der Papageien gehören über 300
verschiedene Arten. Ganz zu schweigen von den übrigen einheimischen und
fremdländischen Singvögel.
Auskunft erteilt Ihnen gerne unsere Obmann für Vogelzucht und Haltung
Kilchenmann André.
Vogelarten
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